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AGB's

1. Abschluss des Seminarvertrages

1.1 Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB´s) regeln die gegenseitigen Rechte und Pflichten zwischen Dipl.-Psych. Swetlana Kosinez (nachfolgend Veranstalterin genannt) und dem Kunden/Teilnehmer des Seminars.

1.2 Die AGB´s gelten bei jeder Geschäftsbeziehung als stillschweigend anerkannt und gelten für alle angebotenen Dienstleistungen.

1.3 Mit der Anmeldung bietet der Kunde der Veranstalterin den Abschluss eines Vertrages verbindlich an.

1.4 Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder, auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

1.5 Der Vertrag wird für die Veranstalterin verbindlich, wenn diese dem Kunden die Buchung und den Preis bestätigt.

1.6 Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird die Veranstalterín dem Kunden die Reise- bzw. Seminarbestätigung aushändigen. Weicht der Inhalt der Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot der Veranstalterin vor, an das er für die Dauer von zehn Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Teilnehmer innerhalb dieser Frist der Veranstalterin die Annahme erklärt.

2. Angebote

2.1 Angebote und Ausarbeitungen, die die Veranstalterin für den Kunden erstellt sind kostenfrei und unverbindlich, soweit nichts Anderes vereinbart ist.

2.2 Individuell erstellte Ausarbeitungen unterliegen dem Urheberrecht. Die Weitergabe an Dritte oder sonstige Nutzung bedarf der schriftlichen Zustimmung.

2.3 Der Kunde erklärt, dass ein ernsthaftes Interesse an der Durchführung der Veranstaltung besteht und nur eine angemessene Anzahl an Anbietern mit der Ausarbeitung von Konzepten beauftragt ist.

3. Bezahlung

3.1 Mit Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von EUR 150,- fällig.

3.2 Weitere Zahlungen werden zu den vereinbarten Terminen, entsprechend der Leistungsbeschreibung fällig, sofern die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 7 genannten Gründen abgesagt werden kann.

3.3 Alle vereinbarten Preise verstehen sich incl. Mehrwertsteuer in Euro.

4. Leistungen

4.1 Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Homepage und aus den hierauf bezugnehmenden Angaben in der Reisebestätigung. Die auf der Homepage enthaltenen Angaben sind für die Veranstalterin bindend.

4.2 Die Veranstalterin behält sich jedoch ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Leistungsangaben zu erklären, über die der Reisende vor Buchung selbstverständlich informiert wird.

5. Leistungs- und Preisänderungen

5.1 Änderungen oder Abweichungen einzelner Leistungen von dem vereinbarten Inhalt des Seminarvertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die von der Veranstalterin nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

5.2 Die Veranstalterin ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird sie dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

5.3 Die Veranstalterin behält sich vor, den im Seminarvertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren entsprechend wie folgt zu ändern.

5.3.1 Erhöhen sich die bei Abschluss des Vertrages bestehende Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann die Veranstalterin den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:

a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann die Veranstalterin vom Teilnehmer den Erhöhungsbetrag verlangen.

b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann die Veranstalterin vom Teilnehmer verlangen.

5.3.2 Werden die bei Abschluss des Vertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber dem Veranstalter erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechenden anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.

5.4 Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat die Veranstalterin den Teilnehmer unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig.

5.5 Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % oder im Falle einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Seminareistung ist der Teilnehmer berechtigt, ohne Gebühren vom Vertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn die Veranstalterin in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den

Teilnehmer aus ihrem Angebot anzubieten. Der Teilnehmer hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung der Veranstalterin über die Preiserhöhung bzw. änderung der Seminareistung diesem gegenüber geltend zu machen.

6. Rücktritt

6.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Seminar zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei der Veranstalterin. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

6.2 Tritt der Kunde vom Vertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann die Veranstalterin Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für ihre Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen.

6.3 Die Veranstalterin kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktrittes zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren: Bei Stornierung der Anmeldung fallen folgende Kosten an:

Bis zum 32. Tag vor Abflug:

EUR 150,- (Stornogrundbetrag)

31.- 20. Tag vor Abflug:

40% vom Reisepreis

19. 7. Tag vor Abflug:

80% vom Reisepreis

Ab 6. Tag vor Abflug:

90% vom Reisepreis

Findet sich jedoch ein Ersatz-Teilnehmer, bleibt es bei EUR 150,- Stornogrundbetrag, egal wann die Stornierung erfolgte.

6.4 Die Veranstalterin behält sich vor, vom Kunden die tatsächlich entstandenen Mehrkosten gegen konkreten Nachweis zu verlangen.

6.5 Es bleibt dem Kunden unbenommen, den Nachweis zu führen, dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder dem Nichtantritt der Reise keine oder geringere Kosten entstanden sind, als die von ihm geforderte Pauschale.

6.6 Werden auf Wunsch des Kunden nach der Buchung der Reise für einen Termin, der innerhalb des zeitlichen Geltungsbereiches der Reiseausschreibung liegt, Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart vorgenommen (Umbuchung), kann die Veranstalterin vor Beginn der in Ziffer 6.3 genannten Fristen ein Umbuchungsentgelt von 30,- Euro pro Teilnehmer erheben.

6.7 Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Seminarvertrag zu Bedingungen gemäß Ziff. 6. 1 und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

6.8 Bis 4 Tage vor Reisebeginn kann der Teilnehmer verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Seminarvertrag eintritt. Die Veranstalterin kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

6.9 Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Teilnehmer der Veranstalterin als Gesamtschuldner für den Seminarpreis und, die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Das Umbuchungsentgelt vereinbaren die Parteien pauschal mit 30,- Euro pro Kunden. Dem Kunden steht jedoch der Nachweis offen, dass tatsächlich keine oder niedrigere Kosten angefallen sind.

7. Nicht in Anspruch genommene Leistungen:

7.1 Nimmt der Teilnehmer einzelne Reiseleistungen aus Gründen, die die Veranstalterin nicht zu vertreten hat, nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch auf anteilige Rück-erstattung.

7.2 Die Veranstalterin wird sich bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen und ggf. die Erstattung unter Berücksichtigung des zusätzlichen Aufwandes an den Kunden weitergeben.

8. Rücktritt und Kündigung durch die Veranstalterin

Die Veranstalterin kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Seminarvertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Vertrag kündigen:

8.1 Ohne Einhaltung einer Frist

Wenn der Teilnehmer die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung der Veranstalterin nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt die Veranstalterin, behält sie den Anspruch auf den Seminarpreis; sie muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die sie aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihr von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge. Eventuelle Mehrkosten für den Rücktransport trägt der Kunde.

8.2 Bis sechs Wochen vor Reiseantritt

Bei Nicht erreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl, wenn in der Seminarausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist die Veranstalterin verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat die Veranstalterin den Kunden davon zu unterrichten.

9. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

9.1 Wird das Seminar infolge, bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt, erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl die Veranstalterin als auch der Teilnehmer den Vertrag kündigen.

9.2 Wird der Vertrag gekündigt, so kann die Veranstalterin für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.

9.3 Weiterhin ist die Veranstalterin verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Teilnehmer zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im übrigen fallen gem. §651j BGB die Mehrkosten, insbesondere Hotelkosten, dem Teilnehmer zur Last.

10. Gewährleistung

10.1 Abhilfe

Wird das Seminar nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Teilnehmer Abhilfe verlangen. Die Veranstalterin kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Veranstalterin kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt. Die Veranstalterin kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

10.2 Minderung des Reisepreises

Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung des Seminars kann der Teilnehmer eine entsprechende Herabsetzung des Seminarpreises verlangen (Minderung). Der Preis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert des Seminars in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Teilnehmer schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

10.3 Kündigung des Vertrages

Wird ein Seminar infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet die Veranstalterin innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Teilnehmer im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Vertrag - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Teilnehmer das Seminar infolge eines Mangels aus wichtigem, der Veranstalterin erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von der Veranstalterin verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt wird. Er schuldet der Veranstalterin, den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Seminarpreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.

10.4 Schadensersatz

Der Teilnehmer kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung, Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel des Seminars beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

11. Haftung

11.1 Die Teilnahme an den Seminaren erfolgt auf eigene Gefahr. Die Veranstalterin haftet nicht für Schäden, die aus leichter Fahrlässigkeit entstehen.

11.2 Die Haftung ist ausgeschlossen, soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit die Veranstalterin für einen entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers/Partners verantwortlich ist.

11.3 Die Veranstalterin weist ausdrücklich darauf hin, dass für Beschädigungen an Gegenständen welche die Teilnehmer während des Seminars mitführen, keine Haftung übernommen wird. Dies gilt insbesondere für Schmuck, elektronische und elektronische Geräte (z.B.: Handy, Laptop, Foto- undVideokamera).

11.4 Wird die Leistung durch Wetterbeeinträchtigungen gemindert, besteht kein Anspruch auf Rückvergütung oder Schadenersatz. Die Veranstalterin ist jedoch bemüht, das Programm so gut es geht an die Witterungsverhältnisse anzupassen. Organisiert die Veranstalterin auf Veranlassung der Teilnehmer ein Alternativprogramm, so werden die Aufwendungen hierfür in Rechnung gestellt.

11.5 Bei Ausfall einer Veranstaltung durch Krankheit des Seminarleiters, nicht zu vertretenden Ausfällen oder höherer Gewalt, besteht kein Anspruch auf die Durchführung des Seminars. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall zurückerstattet. Die Veranstalterin ist jedoch berechtigt, die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen bzw. (sofort oder später) einen gleichwertig qualifizierten Ersatzdozenten zu stellen.

11.6 Die Veranstalterin übernimmt auch die Leitung sowie Vermittlung von Veranstaltungen, die von Dritten ausgeführt werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine vertragliche Haftung in diesem Fall gegenüber den Teilnehmern unsererseits ausgeschlossen ist. Etwaige Ansprüche sind direkt an den veranstaltenden Dritten zu richten.

11.7 Die Beteiligung an Sport- und anderen Ferienaktivitäten muss der Kunde selbst verantworten. Sportanlagen, Geräte und Fahrzeuge sollte der Kunde vor Inanspruchnahme prüfen. Für Unfälle, die bei Sportausübung und anderen Ferienaktivitäten auftreten, haftet die Veranstalterin nicht.

11.8 Wird im Rahmen einer Reise oder zusätzlich zu dieser, eine Beförderung im Linienverkehr erbracht und dem Reisenden hierfür ein entsprechender Beförderungsausweis ausgestellt, so erbringt die Veranstalterin insoweit Fremdleistungen, sofern sie in der Leistungsausschreibung und in der -bestätigung ausdrücklich darauf hinweist. Sie haftet daher nicht für die Erbringung der Beförderungsleistung selbst. Eine etwaige Haftung regelt sich in diesem Fall nach den Beförderungsbestimmungen dieser Unternehmen, auf die der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist und die ihm auf Wunsch zugänglich zu machen sind.

11.9 Kommt der Veranstalterin die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit den Internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara und anderen. Diese Abkommen beschränken in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für Tod oder Körperverletzung sowie für Verluste und Beschädigungen von Gepäck. Kommt der Veranstalterin bei Schiffsreisen die Stellung eines Beförderers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des HGB und des Binnenschifffahrtsgesetzes. Sofern die Reiseveranstalterin in anderen Fällen Leistungsträgerin ist, haftet sie nach den für diese geltenden Bestimmungen.

12. Mitwirkungspflicht

12.1 Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Teilnehmer ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reise- bzw. Seminarleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt es der Teilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

12.2 Die Veranstalterin setzt voraus, dass alle Teilnehmer die üblicherweise erforderlichen, insbesondere die speziell in der Beschreibung genannten Voraussetzungen zur Teilnahme erfüllen. Trifft dies nicht zu, ist die Veranstalterin berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder einzelne Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen, sofern eine weitere Vertragsausführung zu risikoreich oder gar unmöglich ist und der Rücktritt auch im wohlverstandenen Interesse des Kunden bzw. Teilnehmers liegt.

12.3 Vor der Veranstaltung muss die Veranstalterin über gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Asthma, Phobien (Höhenangst, Spinnen), Depressionen, Schizophrenie usw. informiert werden. In diesen Fällen sollte die Teilnahme unbedingt mit Ihrem Hausarzt abgesprochen sein. Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen ist die Veranstalterin berechtigt, den betreffenden Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.

12.4 Der Teilnehmer verpflichtet sich, nicht unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderer Substanzen, die die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen, zu stehen. Bei Verstößen ist die Veranstalterin berechtigt, ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen.

13. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

13.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung des Seminars hat der Teilnehmer innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung des Seminars gegenüber der Veranstalterin geltend zu machen. Dies sollte im eigenen Interesse schriftlich geschehen. Nach Ablauf der Frist kann der Teilnehmer Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert war.

12.2 Ansprüche des Kunden nach §§ 651c-651f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem das Seminar dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Kunden und der Veranstalterin Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründeten Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder die Veranstalterin die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach Ende der Hemmung ein.

12.3 Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

13. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Die Veranstalterin steht dafür ein, Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Die Veranstalterin haftet auch nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Teilnehmer die Veranstalterin mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass die Veranstalterin die Verzögerung zu vertreten hat. Der Teilnehmer ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation der Veranstalterin bedingt sind.

14. Salvatorische Klausel

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Seminarvertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

15. Gerichtsstand

Der Teilnehmer kann die Veranstalterin nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen der Veranstalterin gegen den Teilnehmer ist der Wohnsitz des Teilnehmers maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz der Veranstalterin maßgebend.

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